Das kleine, feine Restaurant gefällt mit einem charmanten Interieur: Nougatfarbene Wände, Holzdecken, halbhohe Wandelemente, Tische und Stühle in abgetöntem Weiß verbinden sich zu einer sehr entspannten und einladenden Atmosphäre. Patron und Chefkoch Sven Niederbremer kann und will seine alte Heimat Bremen nicht verleugnen und lässt das ein oder andere norddeutsche Element – am liebsten in Form von raffinierten Fischzubereitungen – in seine abwechslungsreiche Küche mit einfließen. Er hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt, kocht gerne klassisch, nimmt aber auch zahllose Reisen rund um den Globus als Inspirationsquelle für seine raffinierten Speisen, Dabei hat es ihm die Vielseitigkeit der afrikanischen Gewürze besonders angetan. So kreiert er Speisefolgen, die in kein Schema passen, dafür aber eine Geschichte von Heimat und Ferne erzählen. Perfekte Beispiele waren der Gruß aus der Küche – geräucherter Lachs im Glas mit pochiertem Ei und raffinierter Würzung – sowie die Terrine vom Perlhuhn mit Granatapfel-Hibiskus-Jus. Ehefrau Priscilla Niederbremer leitet mit Übersicht und natürlicher Herzlichkeit den zugewandten Service.