„Nachhaltigkeit“ ist ein häufig genutzter Begriff und oft nur ein Lippenbekenntnis – nicht so in der „Obermühle“. Hier wird das Wort höchst engagiert mit Leben gefüllt und gehört zur DNA des Restaurants (und Hotels). Slow-food zertifiziert, kommen regionale Produkte in Bio-Qualität zum Einsatz. Viele davon aus dem Projekt „RainKost Obermühle“, einer solidarischen Landwirtschaft auf einem Feld in Görlitz mit inklusivem Ansatz und permakulturellem und naturnahem Anbau. Das Team in der Küche arbeitet mit Respekt vor den Zutaten, konzentriert, grundehrlich und unverfälscht. Entsprechend verpönt sind Geschmacksverstärker und Convenience Produkte. Brot, Kuchen, Nudeln werden selber hergestellt, der naturbelassene Apfelsaft ist aus Früchten von der eigenen Streuobstwiese und Bier wird selber gebraut. Der Radius für den Bezug von Fleisch, Käse, Eiern, Milch und Fisch beträgt höchstens 100 km. Entsprechend erntefrisch sind die Zutaten, aus denen ideenreiche Speisen mit saisonalem und regionalem Bezug werden. Für Veranstaltungen steht u. a. der Mehlboden mit integrierter Bar bereit. Wer die naturnahe Küche außer Haus genießen möchte, kann auf ein sorgfältig zusammengestelltes Catering-Angebot für bis zu 200 Personen zurückgreifen.