Schräg gegenüber vom Dorotheenstädter Friedhof zu finden, liegt das „Rutz“ ungemein zentral und ist perfekt erreichbar. Es ist faszinierend, wie die Hektik und der Lärm der Stadt abebben und verstummen, sobald man das erlesen gestaltete Restaurant betritt. Porös wirkender Bieberstein, blanke Tische und schöne Möbel in einem lässigen Mid-Century-Stil werden von einem großen, offenen Regal voller unzähliger Gläser dominiert, die mit allem, was eingelegt werden kann, gefüllt sind. Ein nicht undezenter, dafür umso ansehnlicher Hinweis, worum es im „Rutz“ geht: Um kulinarischen Genuss. Den bereitet Sternekoch und Küchendirektor Marco Müller – unterstützt von einem hochmotivierten Team – seinen Gästen in perfekter Vollendung. Am Anfang stehen persönlich bekannte Bauern, Händler, Sammler, Fischer und Züchter, die bevorzugt aus der Region Produkte von bestmöglicher Qualität liefern. Mit zwei Zutaten und zwei Aromen geht es weiter: Sie sind die Basis für ein virtuoses Spiel mit den Ingredienzien, verschiedensten Texturen, Garzuständen und Aromen. Klassische und moderne Techniken kommen zum Einsatz, Unerwartetes trifft auf Kindheitserinnerungen, Gegensätzliches auf Harmonie. Marco Müller und sein Team bündeln die schier unendliche Fülle spannender Inspirationen in einem Menü, das unverkennbar ihre ureigene Handschrift trägt, und das Herz und Bauch gleichermaßen berührt. Maître Falco Mühlichen ist der perfekte Mittler zwischen Küche und Gast, trifft den richtigen Ton, erfüllt den kleinen Wunsch und trifft die Balance zwischen Lässigkeit und Professionalität. Sebastian Höpfner kuratiert die Weinkarte und steht dank der Kooperation mit dem Projekt „Rutz Rebell“ in engem Kontakt mit spannenden Weingütern.